Themen

Die thematische Arbeit von SuRF D-A-CH folgt der Struktur des Rahmendokuments und des ITVA-Positionspapiers. Sie verbindet einen methodischen Handlungsrahmen mit konkreten Nachhaltigkeitskriterien.

Handlungsrahmen zur Bewertung

  • Grundsätze nachhaltiger Sanierung;
  • Phasenmodell sowie Projekt- und Standortlebenszyklus;
  • Gestufter Ansatz zur Bewertung nachhaltiger Sanierungen;
  • Nachhaltigkeitskriterien und –indikatoren.

Anwendung des SuRF-Rahmenwerks

  • Nachhaltigkeitsbewertung als Ergänzung zum risikobasierten Ansatz;
  • Festlegung von Nachhaltigkeitszielen und -grenzen (Projektrahmen);
  • Einbeziehung von Interessengruppen;
  • Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren und Bewertungsmethoden;
  • Sensitivitätsanalyse und Dokumentation von Entscheidungen.

Nachhaltigkeitskriterien (aus dem ITVA-Positionspapier)

  • Ökologisch: Energie-/Stromverbrauch der Sanierungsvarianten (z. B. als CO₂eq-Fußabdruck), Einsatz regenerativer Energien, Wasserverbrauch, Minimierung von Maschineneinsatz und Transporten, Abfallvermeidung und Recycling, Schonung von Deponiekapazitäten;
  • Sozial: Auswirkungen auf menschliche Gesundheit und Sicherheit, ethische Prinzipien und Gleichheit, Auswirkungen auf Anwohnerschaft und Kommune;
  • Ökonomisch: direkte und indirekte Kosten und Vorteile, Beschäftigungsmöglichkeiten, Projektlebensspanne und -flexibilität.

Schwerpunktthemen

  • Klimaschutz und Dekarbonisierung der Altlastenbearbeitung;
  • Ressourcenschutz (Bodenfunktionen, Grund- und Oberflächenwasser, Flächenverbrauch, Recyclingquoten / Circular Economy);
  • Schonung der Grundwasserressourcen (z. B. Reinfiltration on-site gereinigter Wässer);
  • Klimaschutz bei der Nachsorge von Altablagerungen (insbesondere Methanemissionen);
  • Ausschreibung und Vergabe unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten;
  • Überprüfung langlaufender Sanierungsmaßnahmen (Sanierungsaudit);
  • Flächenrecycling.