Entstehung

Ausgehend von Diskussionen im ITVA-Fachausschuss 1 „Technologien und Verfahren“ hat sich Anfang 2025 eine Arbeitsgruppe gebildet, um das Thema Nachhaltigkeit in der Altlastenbearbeitung eigenständig im ITVA weiterzubearbeiten. Sehr schnell erweiterte sich die Diskussion vom deutschen auf den deutschsprachigen Raum, sodass sich die Arbeitsgruppe für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz geöffnet hat. Diese Zusammenarbeit kommt im Namen SuRF D-A-CH zum Ausdruck.

SuRF D-A-CH ist als ad-hoc-Arbeitskreis im ITVA verankert; Grundlage der Arbeit ist das Positionspapier des Fachausschusses 1 „Nachhaltigkeit bei der Altlastensanierung“. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Arbeitsgruppe eigene Arbeitsmaterialien zur Auswahl von Kriterien und deren Bewertung und bietet entsprechende fachliche Unterstützung für die Fachöffentlichkeit.

Der Name SuRF verweist auf den internationalen Verbund nationaler und regionaler „Sustainable Remediation Foren“, die in der bei SuRF UK angesiedelten International Sustainable Remediation Alliance (ISRA) zusammenarbeiten. Inhaltlich und methodisch baut die Arbeit auf dem 2007 unter Koordination von CL:AIRE gegründeten SuRF UK auf und berücksichtigt Entwicklungen wie den EU Green Deal.

Über persönliche Kontakte von Arbeitsgruppenmitgliedern bestanden bereits Kontakte zur ISRA, so dass SuRF D-A-CH inzwischen auch bei ISRA mitarbeitet und auf das dort bereits über Jahre angesammelte Know How zugreifen kann.

 

International Sustainable Remediation Alliance (ISRA)