Arbeitsweise

SuRF D-A-CH überträgt den international etablierten Ansatz nachhaltiger Sanierung auf den deutschsprachigen Raum und die dort geltenden regionalen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Leitend ist der Gedanke der Harmonisierung über die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz hinweg.

Warum ein D-A-CH Ansatz?

Die Diskussion begann in Deutschland und erweiterte sich rasch auf den deutschsprachigen Raum, sodass sich die Arbeitsgruppe für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz geöffnet hat. Eine länderübergreifende Bearbeitung ermöglicht es, gemeinsame fachliche Grundlagen zu schaffen und zugleich die jeweiligen nationalen Rechts- und Praxisrahmen abzubilden.

Das SuRF-UK-Rahmenwerk wurde ins Deutsche übertragen und in den Rechtskontext des deutschen Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG), der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) sowie der Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) gebracht. Die Erarbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Verein für Altlastenmanagement, so dass neben den bundesdeutschen auch die Rahmenbedingungen in Österreich dargestellt wurden. Der Handlungsrahmen steht in Einklang mit der praktizierten Sanierungsuntersuchung und -planung mit Verhältnismäßigkeitsprüfung.

Die Integration der drei Länder ist ein laufender Prozess; die Bearbeitung in Österreich ist bereits weiter fortgeschritten.

Übergeordnetes Ziel ist die Harmonisierung der Bearbeitungspraxis. Unabhängig von der äußeren Form der Dokumente soll die Durchgängigkeit der Bearbeitungspraxis im internationalen Rahmen jederzeit sichergestellt sein.